Soziale Medien · 4 Min. Lesezeit

Instagram-Profil einrichten

Die Profildaten bei Instagram lassen sich unter „Profil bearbeiten“ ändern, am Smartphone und im Browser. Dort werden Profilbild, Name, Benutzername, Bio und Links festgelegt; der Kontotyp (persönlich oder professionell) wird in den Einstellungen geändert.

In diesem Artikel
  1. Profilbearbeitung öffnen
  2. Was lässt sich im Profil einstellen?
  3. Name und Benutzername: worauf zu achten ist
  4. Persönliches oder professionelles Konto?
  5. Zum professionellen Konto wechseln und zurück
  6. Tipps für das Profil
  7. Wenn es nicht klappt

Profilbearbeitung öffnen

Klappt die Anmeldung nicht, zuerst den Zugang klären: Bei Instagram anmelden: am Smartphone und am Computer.

  1. Am Smartphone die Instagram-App öffnen und unten rechts auf das eigene Profilbild tippen.
  2. Oben im Profil, unter der Zahl der Follower, die Schaltfläche „Profil bearbeiten“ wählen.
  3. Am Computer auf instagram.com im linken Menü auf „Profil“ und dann auf „Profil bearbeiten“ klicken.
  4. Das geänderte Feld speichern: am Smartphone mit dem Häkchen oben rechts oder der Schaltfläche „Fertig“, im Browser mit der Schaltfläche „Absenden“.

Was lässt sich im Profil einstellen?

  • Profilbild: aus der Galerie hochladen oder direkt aufnehmen. Es wird rund zugeschnitten angezeigt, daher eignet sich ein quadratisches Bild mit zentriertem Motiv. Es ist immer öffentlich, auch bei privaten Konten.
  • Name: der angezeigte Name, höchstens 30 Zeichen. Andere können danach suchen. Er lässt sich innerhalb von 14 Tagen höchstens zweimal ändern.
  • Benutzername: die eindeutige Kennung nach dem @, die auch in der Profiladresse steht (instagram.com/benutzername). Höchstens 30 Zeichen, nur Buchstaben, Ziffern, Punkte und Unterstriche.
  • Pronomen: optionales Feld; wählbar ist, ob alle oder nur Follower sie sehen.
  • Bio: kurzer Text unter dem Namen, höchstens 150 Zeichen (Leerzeichen und Emojis zählen mit). Zeilenumbrüche sind möglich.
  • Links: bis zu fünf externe Links. Im Profil ist der erste sichtbar, die übrigen öffnen sich mit einem Tippen.
  • Geschlecht: kann angegeben oder weggelassen werden; es erscheint nicht im Profil.

Name und Benutzername: worauf zu achten ist

  • Der Benutzername ist eindeutig: Ist er vergeben, verlangt Instagram einen anderen. Am besten einen kurzen, leicht zu buchstabierenden wählen, denn darüber wird das Profil gefunden.
  • Nach einer Änderung lässt sich der alte Benutzername eine Zeit lang (laut Hilfebereich 14 Tage) zurückholen, sofern ihn niemand belegt hat. Danach kann ihn jeder übernehmen.
  • Links auf den alten Benutzernamen führen nach der Änderung nicht mehr zum Profil; auf Visitenkarten und Websites sollten sie daher aktualisiert werden.
  • Sind Instagram- und Facebook-Konto in der Kontenübersicht verknüpft, lassen sich Name und Profilbild zwischen beiden Konten synchronisieren. Das wird in den Einstellungen der „Kontenübersicht“ ein- oder ausgeschaltet.
  • Bei mehreren Konten muss jedes Profil einzeln bearbeitet werden: Mehrere Instagram-Konten auf einem Gerät verwalten.

Persönliches oder professionelles Konto?

Nach der Registrierung ist jedes Konto persönlich. Ein Wechsel zum professionellen Konto lohnt sich, wenn das Profil einem Unternehmen, einer Marke oder regelmäßiger Content-Erstellung dient. Der Wechsel ist kostenlos, Follower und Beiträge bleiben erhalten.

  • Persönliches Konto: für die meisten Nutzer die richtige Wahl. Es kann privat sein, bietet aber keine Statistiken und keine Kontakt-Schaltfläche.
  • Creator-Konto: für Influencer, Künstler und Content-Ersteller. Verfügbar sind eine Kategorie (zum Beispiel „Künstler“), Statistiken (Reichweite, Entwicklung der Follower) sowie Kontaktmöglichkeiten.
  • Unternehmenskonto: für Geschäfte, Dienstleister und Marken. Zusätzlich zu den Creator-Funktionen gibt es Adresse, Schaltflächen etwa zu Öffnungszeiten und Buchungen sowie die Anbindung an die Business-Tools von Meta (Werbung, Facebook-Seite).
  • Sichtbarkeit: Ein Unternehmenskonto kann nicht privat sein; soll das Konto privat sein, muss es zurück zum persönlichen Konto wechseln. Details: Privatsphäre-Einstellungen und privates Konto auf Instagram.
Zum professionellen Konto wechseln
  1. Profil → Menü (drei Striche)
  2. Einstellungen
  3. Kontotyp und Tools
  4. Zu professionellem Konto wechseln
  5. Kategorie auswählen
  6. Creator- oder Unternehmenskonto

Zum professionellen Konto wechseln und zurück

  1. Im Profil oben rechts auf das Menüsymbol (drei Striche) tippen; so öffnen sich die Einstellungen.
  2. Im Bereich zum Konto den Punkt zu Kontotyp und professionellen Tools öffnen und den Wechsel zum professionellen Konto wählen.
  3. Eine passende Kategorie auswählen und entscheiden, ob sie im Profil angezeigt werden soll.
  4. Angeben, ob es sich um ein Creator- oder ein Unternehmenskonto handelt. Bei einem Unternehmenskonto wird eventuell angeboten, eine Facebook-Seite zu verknüpfen; das lässt sich überspringen.
  5. Zurück geht es im selben Menü über den Wechsel zum persönlichen Konto. Die Statistikdaten gehen dabei verloren.

Tipps für das Profil

  • Telefonnummer, Wohnadresse oder Schule gehören nicht in die Bio: Auch bei privaten Konten sieht sie jeder, der das Profil öffnet.
  • Profilbild, Name, Benutzername und Bio sind auch bei privaten Konten öffentlich. Sensible Daten sollten daher in keines dieser Felder.
  • Ähnelt der Benutzername einer bekannten Marke oder Person, können Betrüger ihn leicht nachahmen. Es lohnt sich, regelmäßig nach dem eigenen Profil zu suchen und gefälschte Kopien zu melden.
  • Am besten eine eigene, überprüfbare Adresse angeben: Auf gekürzte oder unbekannte Links klicken Besucher seltener, und das System kann sie als verdächtig einstufen.
  • Bei Konten von Kindern betrifft die elterliche Aufsicht einen Teil der Profileinstellungen: Teen-Konten und elterliche Aufsicht auf Instagram.

Wenn es nicht klappt

Warum lässt sich der Name nicht ändern?

Der Name lässt sich innerhalb von 14 Tagen höchstens zweimal ändern. Ist das Kontingent aufgebraucht, müssen die 14 Tage abgewartet werden. Bei einem verknüpften Facebook-Konto lässt sich der Name auch in der Kontenübersicht verwalten.

Sehen die Follower, wenn sich der Benutzername ändert?

Eine Benachrichtigung erhalten sie nicht, aber im Profil, bei Kommentaren und in Nachrichten erscheint bereits der neue Name. Links auf den alten Namen funktionieren nicht mehr.

Lässt sich das Profilbild verbergen?

Nein: Profilbild und Name sind auch bei privaten Konten für alle sichtbar. Soll kein Gesicht zu sehen sein, eignet sich auch eine Zeichnung oder ein Gegenstandsfoto.

Kann ein Creator- oder Unternehmenskonto privat sein?

Ein Unternehmenskonto kann nicht privat sein. In diesem Fall zurück zum persönlichen Konto wechseln und es danach auf privat stellen.

Reicht ein Konto für private und geschäftliche Zwecke?

Möglich, in der Praxis sind zwei getrennte Konten aber sinnvoller; in derselben App lässt sich schnell zwischen ihnen wechseln: Mehrere Instagram-Konten auf einem Gerät verwalten.

© 2026 login-start.com · Inoffizielle Anleitungen für beliebte Dienste